Clive Barker's Hellraiser: Revival im Test: Ein brutales, wunderschönes Horror-Debüt

Unser Test zu Clive Barker's Hellraiser: Revival behandelt Story, Kampf, Cast, Plattformen, Preis und die Frage, ob dieses erste offizielle Hellraiser-Spiel hält, was es verspricht.

Seit vier Jahrzehnten ist Hellraiser eine der beliebtesten und zugleich unbeständigsten Horror-Reihen – und genau deshalb fühlt sich das erste offiziell lizenzierte Hellraiser-Videospiel wie ein Ereignis an. Dieser Test zu Clive Barker's Hellraiser: Revival schlüsselt auf, was Saber Interactive und Mad Head Games tatsächlich abgeliefert haben: eine blutige Singleplayer-Survival-Horror-Geschichte, die ein Kritiker als Liebesbrief an die Reihe bezeichnet. Wenn Sie wissen möchten, ob die Berichterstattung zum Test von Clive Barker's Hellraiser: Revival auf eine zynische Abzocke mit der Marke hindeutet oder auf ein Spiel, das sein Geld wirklich wert ist, sollten die folgenden Details helfen.

Das erste offizielle Hellraiser-Spiel ist endlich da

Pinhead – der Hell Priest – ist als Gastkiller in Dead by Daylight aufgetaucht, doch ein eigenständiges Hellraiser-Spiel hatte es nie gegeben. Wie im Test zu Clive Barker's Hellraiser: Revival angemerkt wird, wurde das Projekt im Juli 2025 angekündigt und erscheint Jahrzehnte, nachdem die Horror-Kollegen der Reihe aus den 1980er- und 1990er-Jahren ihre eigenen Begleitspiele bekommen hatten.

Es stammt von Saber Interactive und Mad Head Games, mit Clive Barker als Berater. Barker schrieb und inszenierte den Originalfilm Hellraiser und schuf die Vorlage dahinter; zu seiner Geschichte mit Spielen gehört auch Jericho aus dem Jahr 2007.

Statt einen der Filme zu adaptieren, erzählt das Spiel eine eigenständige Geschichte. Shop-Details, Spezifikationen und Systemanforderungen finden Sie im Clive Barker's Hellraiser: Revival-Eintrag auf Steam.

Story und Schauplatz: Aidan Lynch, Sunny und die Scarlet Church

Sie spielen Aidan Lynch, einen Mann, der Situationen gern bis zum Äußersten treibt. In einem intimen Moment mit seiner Partnerin Sunny schneidet er sie mit der magischen Genesis-Konfiguration – und diese Wunde ruft die Cenobiten herbei, außerdimensionale Wesen, deren Reich zu gleichen Teilen Lust und Schmerz ist.

Sunny wird verschleppt, und Aidan folgt ihr in die Hölle, wobei er unterwegs einen Pakt mit Pinhead schließt. Die Geschichte wechselt zwischen dem Labyrinth und der realen Welt und zieht Aidan in den Bann der Scarlet Church, eines Kults, der den Cenobiten ergeben ist und von Marlowe angeführt wird, einer charismatischen Figur.

Die Video-Review von WhatCulture Horror vermeidet Spoiler, daher bleibt auch diese Analyse weitgehend spoilerfrei. Was sich sagen lässt: Die Cenobiten – darunter der Chatterer – werden sparsam genug eingesetzt, um wirklich bedrohlich zu bleiben.

Gameplay: Stealth, Plündern und der Rhythmus des Survival-Horrors

Im Test zu Clive Barker's Hellraiser: Revival wird das Spiel als Survival-Horror-Erfahrung beschrieben, die auf Risikoabwägung statt auf ständigem Kampf basiert. Die nützlichsten Details aus diesem Durchlauf:

  • Die Waffen reichen von Schusswaffen und Klingen bis hin zu Holzstücken und Flaschen. Klingen nutzen sich mit der Zeit ab, lassen sich aber mit den richtigen Werkzeugen wiederherstellen.
  • Die Genesis-Konfiguration ist sowohl Erzählelement als auch Werkzeug, das Sie gegen Feinde einsetzen.
  • Stealth ist oft die klügere Wahl: den richtigen Moment für den Angriff abwarten oder sich zurückziehen und neu formieren.
  • Feinde – menschlich, monströs oder etwas dazwischen – sind zu Beginn wirklich schwer zu töten, was jeden Sieg verdient erscheinen lässt.
  • Rätsel versperren den Zugang zu Schlüsseln, besonderen Gegenständen und Verbrauchsmaterialien wie Schießpulver.
  • Über die Schwierigkeitsgrade lässt sich der Durchlauf strecken, wenn Sie ein längeres, härteres Erlebnis möchten.

Der Rezensent vergleicht Tempo, Flüssigkeit und Item-Management mit der Resident-Evil-Reihe – ein großes Lob für einen lizenzierten Horror-Titel.

Wo der Test Einwände erhebt

In diesem Test zu Clive Barker's Hellraiser: Revival summieren sich die Negativpunkte zu kleinen Frustmomenten. Es gibt keine Sprungtaste, wodurch einige Simse und niedrige Hindernisse seltsam unüberwindbar wirken, und die Navigation durch einen Bereich namens Field of Souls bedeutet lange Umwege um Dinge, die bekletterbar aussehen. Auch das Schlossknack-Minispiel ist hart, doch der Rezensent betont, dass es nicht zentral für den Fortschritt ist und dass dies kleinere Kritteleien statt echter Mängel sind.

Optik, Sound und ein herausragender Sprechercast

Die Präsentation erntet viel Lob. Der Test beschreibt stimmungsvolle Beleuchtung und Schattierung in den Tunneln des Labyrinths, Wege, die sich materialisieren, wenn Sie ins Leere treten, Friedhöfe und prunkvolle Villen. Der Soundtrack und das allgemeine Sounddesign werden als punktgenau für die Kulisse bezeichnet, und ein bestimmter Audiomoment – mit einem Skelett – wird ohne Spoiler hervorgehoben.

Beim Cast kehrt Doug Bradley als Pinhead zurück, nachdem er den Hell Priest in den ersten acht Filmen gespielt hat, und der Test nennt seine Leistung atemberaubend. Xalavier Nelson Jr. trägt als Aidan den Großteil der Geschichte und fängt die rohe Trauer der Figur über den Verlust von Sunny ein. Der einzige gemeldete technische Patzer war kosmetischer Natur: Der Abspann läuft mit Jobbezeichnungen, aber leeren Namen durch, und während des Testzeitraums wurde ein 17-GB-Patch installiert.

Preis, Plattformen und das Fazit des Clive Barker's Hellraiser: Revival-Tests

Alles in der folgenden Tabelle ist eine datierte Momentaufnahme aus der WhatCulture-Horror-Review, die am 10. Oktober 2026 in unserem Quellenbestand erfasst wurde. Betrachten Sie Preise und Verfügbarkeit als historisch und nicht als aktuell, und prüfen Sie die Steam-Seite für den derzeitigen Stand.

DetailIm Test genannt (Momentaufnahme: 10. Oktober 2026)
PlattformenPlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2, PC via Steam
ESRB-EinstufungMature 17+
PEGI-Einstufung18
Preis der Standardedition (US)$39.99
Preis der Standardedition (UK)£34.99
Testwertung8/10 (4/5)
Digital-Deluxe-Bonus'80s-Filmfilter

Diese Alterseinstufungen sind verdient. Der Test erwähnt Nacktheit in den ersten Momenten, fast sofort sichtbares Sexspielzeug, BDSM-Bilder und eine frühe Aufgabe, bei der man in eine verrottende Leiche greifen muss. Wenn das nach viel klingt, dann ist es das auch – und der Rezensent rahmt es als werkgetreu ein, nicht als Schock um des Schocks willen.

Das Fazit liegt bei 8 von 10, wobei der Rezensent einräumt, dass die Wertung ohne persönliche Hellraiser-Voreingenommenheit womöglich höher ausfallen würde. Die wichtigere Erkenntnis ist, dass das Spiel auch für Spieler funktioniert, die noch nie einen Hellraiser-Film gesehen haben, und dass sein Erfolg mehr Singleplayer-, storygetriebene Lizenz-Horrorspiele fördern könnte – statt des asymmetrischen Multiplayer-Modells, das das Subgenre dominiert hat.

FAQ

Ist Clive Barker's Hellraiser: Revival das erste offizielle Hellraiser-Spiel? Ja. Dem Test zufolge ist es das erste richtige lizenzierte Hellraiser-Videospiel – trotz Pinheads früherem Gastauftritt in Dead by Daylight und diverser aufgegebener Versuche über die Jahre.

Welche Wertung hat der Test zu Clive Barker's Hellraiser: Revival vergeben? Eine 8 von 10 bzw. 4 von 5, wie in der am 10. Oktober 2026 erfassten WhatCulture-Horror-Review berichtet.

Welche Plattformen unterstützt das Spiel, und was hat es zum Start gekostet? Dieselbe Review listet PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC via Steam, wobei die Standardedition zum Stand der Momentaufnahme vom 10. Oktober 2026 in den USA 39,99 $ und in Großbritannien 34,99 £ kostete. Diese Zahlen sind eine historische Beobachtung, kein aktueller Preis.

Lohnt es sich, wenn ich kein Hellraiser-Fan bin? Dem Test zu Clive Barker's Hellraiser: Revival zufolge ja. Tempo, Item-Management und ressourcenbasierter Kampf funktionieren für sich genommen, und die Geschichte ist eigenständig geschrieben. Fans der Reihe bekommen als Bonus tiefe Lore-Anspielungen und Doug Bradleys Rückkehr als Pinhead.